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VCD-Crowdfunding-Contest

Um gute Ideen in die Tat umsetzen zu können, benötigen Aktivistinnen Geld und Know-How. Deshalb hat das VCD-Projekt »DIY. Dein Mobilitätsprojekt« einen Crowdfunding-Contest auf der Plattform Startnext gestartet.

Bei dem Wettbewerb können bundesweit junge Erwachsene bis zum 7. April ihre Projekt-Ideen für eine grünere, gesündere und sicherere Mobilität einreichen. Die besten Ideen werden von einer Jury bestehend aus VCD-Expertinnen und Partnern ausgewählt und erhalten eine prominente Platzierung auf der Crowdfunding-Seite von »DIY.

Dein Mobilitätsprojekt«. Dort kämpfen sie gleich um mehrere Ziele: Denn neben der Finanzierung durch die Crowd und Reichweite für ihr Projekt erhalten die Gewinnerinnen:

  • Preis: 2.500 € und einen Stand auf der Messe Velo 2020 im Wert von 1.200 € sowie ein Mediakit im Wert von über 11.000 €
  • Preis: 2.000 €
  • Preis: 1.000 €

Unterstützt wird der VCD dabei von den Sponsoren Velokonzept, KOMOB – Kompetenzzentrum für ländliche Mobilität Wismar, audimax MEDIEN und fairkehr. Teilnehmen können alle, die an einer Berufs- oder Hochschule eingeschrieben oder im Alter von 16 bis 26 Jahren sind.

Bewerbungen bis zum 7. April unter: startnext.com/pages/diy-dein-mobilitaetsprojekt

VCD Augsburg stellt Studie zum Aus- bzw. Neubau der ICE-Strecke Ulm – Augsburg vor

Quelle: VCD Kreisverband Augsburg, Augsburg, 11. 02. 2019

Pressemitteilung im PDF-Format. Siehe hierzu auch unseren offenen Brief.

Der VCD Kreisverband Augsburg e.V. hat eine Studie zum Aus- bzw. Neubau der ICE-Strecke Ulm – Augsburg bei dem bekannten Fachbüro Vieregg-Rössler GmbH in München beauftragt. Anbei unsere Pressemitteilung zur Vorstellung der Studie.

Der Kreisverband Augsburg e.V. beobachtet seit Jahren mit Sorge die Entwicklung des Verkehrsangebotes sowie die Planungen der Eisenbahninfrastruktur in unserem Raum. Auf Unverständnis stoßen die seit drei Jahren zu beobachtenden politischen Aktivitäten aus der Region, die versuchen den Bau einer Schnellfahrstrecke zwischen Ulm und Augsburg zu verhindern.

Dabei darf aus Sicht des VCD die Fahrzeit auf der zukünftigen Bahnverbindung nicht in den Hintergrund geraten. Die aktuellen Planungen für den Deutschland-Takt gehen von einer Fahrzeit unter 30 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen Ulm und Augsburg aus.

Nur ein Projekt, das diese Fahrtzeit ermöglicht ist für die Bahn und den Bund wirtschaftlich sinnvoll. Christian Ohlenroth, Vorsitzender des VCD Kreisverbands Augsburg weist darauf hin, dass Augsburg nur mit einer Fahrzeit unter 30 Minuten Takt-Knoten im Deutschland-Takt werden kann. An den Takt-Knoten wird der gesamte Bahnverkehr in Deutschland ausgerichtet, attraktive Anschlüsse in die Region, zum Beispiel ins Allgäu, werden nur mit diesem Takt möglich sein.

Der VCD verweist dabei auf die internationale Planung der Magistrale für Europa und der Transeuropäischen Netze (TEN), die eine Fahrzeit von unter 30 Minuten zwischen Ulm und Augsburg voraussetzen.

Die Studie der Vieregg-Rössler GmbH zeigt drei Varianten auf, die eine Fahrzeit von unter 30 Minuten ermöglichen. Zwei weitere untersuchte Streckenführungen mit längeren Abschnitten auf der bestehenden Bahnlinie mit ihren historisch bedingten Kurven erfüllen dieses Ziel nicht.

Mit einer Neubaustrecke an der A8 könnte die Fahrzeit sogar von derzeit 41 Minuten auf 24 Minuten reduziert werden. Vor diesem Hintergrund ist es für den VCD Augsburg unverständlich, dass im Bundesverkehrswegeplan die Neubaustrecke allein wegen geschätzter Mehrkosten von 100 Millionen Euro gegenüber einem Ausbau der alten Strecke für 1,9 Milliarden Euro verworfen wurde. Dabei würde der teure Ausbau nicht einmal die Fahrzeit unter 30 Minuten erreichen.

Downloads zur Studie
Kurzfassung der Studie (0,6 MB):
http://www.vr-transport.de/archiv/VR-UlmAugs-Bericht-Kufa.pdf

Vollständige Studie (1 MB):
http://www.vr-transport.de/archiv/VR-UlmAugsburg-Bericht.pdf

Kartenausschnitt Dinkelscherben (5 MB):
http://www.vr-transport.de/archiv/VR-NBS-Burgau-Dinkelscherben-Topo-Lageplan.pdf

Kartenausschnitt Ulm – Augsburg (15 MB):
http://www.vr-transport.de/archiv/VR-NBS-Ulm-Augsburg-Topo-Lageplan.pdf

Die Stadt darf sich nicht abhängen lassen

Quelle: Augsburger Allgemeine: 8.2.2019, Kommentar von Jörg Heinzle

Der geplante Ausbau der Bahnstrecke zwischen Augsburg und Ulm ist für die Region ein sehr wichtiges Zukunftsprojekt. Nur ein Ausbau mit einer deutlichen Verkürzung der Fahrzeit ist die Garantie dafür, dass Augsburg beim Fernverkehr nicht abgehängt wird. Die Bahn kann viele ICE-Züge auch über andere Routen schicken, wenn es zwischen Augsburg und Ulm nicht schnell genug läuft. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine

Verliert Augsburg bei Fernzügen den Anschluss?

Quelle: Augsburger Allgemeine, Jörg Heinzle, 8.2.2019

Von Ulm nach Augsburg in 30 Minuten: Das soll durch den geplanten Ausbau der Bahnstrecke möglich werden. Doch die schwäbische CSU setzt sich jetzt für eine kleine Lösung ein. Und der Stadt Augsburg drohen Nachteile

Wer die Zukunft des Bahnverkehrs besichtigen will, muss auf der Autobahn von Ulm nach Stuttgart fahren. Direkt neben der A 8 wird dort groß gebaut. Arbeiter treiben Tunnel ins Gestein der Schwäbischen Alb, große Brücken wachsen über Täler. Die Fahrzeit zwischen Ulm und Stuttgart soll sich von 55 auf 30 Minuten verkürzen. Während auf baden-württembergischer Seite kräftig gebaut wird, passiert auf der bayerischen Seite bisher nichts. Für den geplanten Ausbau der Gleise zwischen Augsburg und Ulm gibt es noch nicht mal konkrete Pläne. Die schwäbische CSU legt sich aber trotzdem bereits jetzt fest – und spricht sich für eine kleine Ausbaulösung aus. Bahnexperten fürchten, dass die Stadt Augsburg dadurch beim Fernverkehr den Anschluss teilweise verlieren könnte. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine