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Wegfallende ICEs auf der Strecke München-Augsburg-Nürnberg

Sehr verehrte Damen und Herren,

für die Berücksichtigung der folgenden Presseerklärung wären wir dankbar.
Zu den Plänen der Deutschen Bahn AG, zwei weitere ICEs nicht mehr über Augsburg zu führen (siehe dazu Augsburger Allgemeine Zeitung vom 16. Juli 2008)und der Weigerung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die entstehenden Lücken durch schnelle Regionalzüge zu schließen, äußert sich der Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Augsburg e. V. wie folgt:

  1. Mit ihrem Einsatz für den Bau der ICE-Strecke München-Ingolstadt-Nürnberg hat sich die Bayerische Staatsregierung gegen die Führung des Fernverkehrs über Augsburg entschieden. Damit ist sie in der Pflicht, für Augsburg Ersatz zu schaffen.
  2. Es ist richtig, dass die Regionalisierungsmittel des Bundes für den Nahverkehr bestimmt sind. Trotzdem bestellt die BEG daraus seit Jahren als Nahverkehr titulierte Fernzüge z.B. als Ersatz für frühere Interregio-Züge. Dies ist beispielsweise der Fall in den Relationen München-Prag, München-Hof, München-Lindau, Würzburg-Erfurt und Nürnberg-Dresden.

Der VCD Augsburg erwartet, dass die Bayerische Staatsregierung ihren ganzen Einfluss auf die DB AG geltend macht, um die beiden ICEs auf der Relation München – Augsburg­ – Nürnberg doch noch zu erhalten oder im Sinne einer Gleichbehandlung der bayerischen Regionen die beiden ICEs durch schnelle Regionalzüge ersetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Gabler, Vorsitzender

Kopien an:
Ministerpräsident des Freistaates Bayern; Industrie- und Handelskammer Schwaben; Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Bayern, Vorstand