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Das „Dritte Gleis“ verhindert den 15-Min-Takt!

Keine Denkverbote beim Ausbau Ulm – Augsburg

Nur mit kurzer Fahrzeit behält Augsburg die ICE-Verbindungen: Augsburg und die Region können nur mit einer attraktiven und leistungsfähigen Bahn Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagern. Der Deutschland-Takt soll den Fernverkehr auf der Strecke Stuttgart – Augsburg – München im 30-Minuten-Takt bringen. Dafür muss eine ICE-Strecke für eine Fahrzeit von 27 Minuten zwischen Ulm und Augsburg gebaut werden. Wenn diese Fahrzeit nicht erreicht wird, verliert Augsburg die Anbindung Richtung Frankfurt und Köln, denn diese Züge wären dann von München über Ingolstadt und Nürnberg schneller am Ziel.

Nur mit pünktlichem 15-Minuten-Takt gewinnt der Nahverkehr neue Fahrgäste: Der Regionalverkehr muss im 15-Minuten-Takt möglich sein und pünktlich fahren, damit er eine Alternative zum Auto bietet. Das ist auf einer eingleisigen Strecke – dem Dritten Gleis geschuldet – kaum möglich, weil Verspätungen aus Ulm oder München sich dort weiter aufschaukeln würden. Die Staudenbahn muss endlich in Betrieb gehen. Damit in den Stauden der Fahrplan funktioniert, müssen die Züge von Augsburg pünktlich in Gessertshausen ankommen. Weiterlesen … hier können Sie unseren Flyer downloaden

Hier finden Sie unsere dazugehörige Pressemitteilung

VCD fordert vier Gleise für Regional-S-Bahn und ICE

Pressemitteilung: VCD fordert vier Gleise für Regional-S-Bahn und ICE

ICE-Strecke Ulm – Augsburg: 15-Minuten-Takt muss das Ziel für den Regionalverkehr
sein!

Der VCD Kreisverband Augsburg begrüßt den Einsatz der Gemeinden für die Verwirklichung eines besseren Nahverkehrs auf der Strecke von Dinkelscherben nach Augsburg.

Die gemeinsame Forderung der Region für die zukünftige Bahnverbindung, muss nach Auffassung des VCD, ein zuverlässiger 15-Minuten-Takt sein, der zwar von der BEG angestrebt, aber nie zugesagt wurde.

Diese Anforderung für den Nahverkehr muss, nach Überzeugung des VCD, bei der Planung ebenso berücksichtigt werden wie die Kantenfahrzeit der ICE-Züge von 27 Minuten zwischen Ulm und Augsburg. Christian Ohlenroth (1. Vorsitzender des VCD KV Augsburg): „Nach dem Prinzip des Deutschlandtaktes definiert das geplante Angebot den zukünftigen Fahrplan und nicht wie bisher die bestehende unzureichende Infrastruktur. Jetzt besteht die einmalige Gelegenheit die für den 15-Minuten-Takt erforderlichen Aus- und Neubauten zu realisieren.“ Lesen Sie hier unsere vollständige Pressemitteilung im PDF-Format.

Verband fordert besseres ÖPNV-Angebot statt billiger Tickets

In diesem Jahr sind die Fahrgastzahlen im ÖPNV kaum gestiegen. Dennoch ist der VDV gegen das viel diskutierte 365-Euro-Ticket – das würde die Lage nur noch verschlechtern, sagt der Branchenverband. Weiterlesen auf Spiegel Online

„Wird der Bahnhofsumbau zum Sicherheitsrisiko?“

Pressemitteilung: „Wird der Bahnhofsumbau zum Sicherheitsrisiko?“

In der Augsburger Allgemeinen vom 17.01.2020 „Länge der Bahnsteigdächer bleibt ein Thema“ wird zu Recht auf die untragbare Situation der gegenüber bisher um ein Drittel verkürzten Bahnsteigdächer hingewiesen. Bereits im Planfeststellungsverfahren zum Bahnhofsumbau hatte der VCD längere Dächer gefordert.

Offensichtlich noch nicht in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird die Tatsache, dass nicht nur die Bahnsteigdächer um ca. 30% verkürzt werden. Die teilweise schon fertiggestellten Lichtschächte nehmen den Reisenden noch mehr Verkehrsfläche auf den ohnehin schon viel zu schmalen Bahnsteigen. Auf den Bahnsteigen entfallen gegenüber bisher allein 500 m² begehbare Fläche für die Lichtöffnungen.

Solche „Löcher“ werden vom Bahnsteig aus gerne als Müllkippe und Aschenbecher genutzt. Der Wind bringt dann noch weitern Schmutz in den Tunnel. Schnee und Regen werden in die Unterführung geblasen, wo sie dann feuchte, glatte Bereiche erzeugen. Die unterschiedliche Lichtsituation im Tunnel – unter den Gleisen Kunstlicht, unter den Bahnsteigen zeitweilig Tageslicht – wirkt für Blinde und sehbehinderte Menschen völlig irritierend.

Am bedenklichsten ist aber die Tatsache, dass an den Lichtschächten, Rolltreppen und Treppen der Bahnsteige 2 bis 9 nur noch ein Streifen von knapp 2 Meter links und rechts verbleibt, wobei davon der weiß markierte Sicherheitsstreifen nur nach Anhalten des Zuges betreten werden darf. Lesen Sie hier unsere vollständige Pressemitteilung im PDF-Format.