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Quelle: Pressemitteilung „Radroute von der Gögginger Brücke in die Innenstadt“, 25.9.2020

Aus Sicht des VCD Kreisverband Augsburg e.V. ist ein Radstreifen auf der Fahrbahn in der Hermanstraße alleine nicht ausreichend. Christian Ohlenroth (Vorsitzender VCD Augsburg) „Die bisherige Planung berücksichtigt nicht, dass die Radfahrer nicht zum Königsplatz selbst, sondern in die Stadt dahinter wollen“. Aus Sicht des VCD akzeptieren Radfahrer keine Umwege, wenn sie nicht den Eindruck haben, dass der Weg sicherer ist. Nicht alle Radfahrer sind bereit, Radstreifen an Hauptstraßen zu nutzen und versuchen solche Wege zu umgehen, teilweise auch auf den Fußwegen.

Der VCD unterstützt deshalb den Vorschlag der Stadtverwaltung, die einen Ausbau der Radroute über die Beethovenstraße zur Konrad-Adenauer-Allee vorgelegt hatte. Um diese Route abseits der Hauptstraßen attraktiver zu machen schlägt der VCD vor, die Völkstraße einzubeziehen und die Radfahrer über Frohsinnstraße – Völkstraße – Beethovenstraße durch das verkehrsberuhigte Viertel zur Schießgrabenstraße zu führen.

Schon heute werden die Völkstraße und Beethovenstraße in beiden Richtungen von Radfahrern genutzt. Für Radfahrer mit Zielen in der Hallstraße (Holbein-Gymnasium) oder in der südlichen Maxstraße oder in der Citygalerie bleibt die Beethovenstraße der kürzeste Weg. Die Überwege werden schon heute von zahlreichen Radfahrern genutzt und es ist abzusehen, dass sich das durch einen Radweg in der Hermanstraße nicht ändern wird.

Der VCD fordert deshalb den Ausbau der Überwege an der Schießgrabenstraße und an der Konrad-Adenauer-Allee zur Weiterführung der Radroute in die Hallstraße und in das Stadtzentrum.

Der VCD schlägt vor den Abschnitt der Konrad-Adenauer-Allee zwischen Katharinengasse und Hallstraße als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen, was auch den Schülern des Holbeingymnasiums entgegenkäme.

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