Quelle: Augsburger Allgemeine, Leserbrief, 24.7.2019
Soll sich der gemeine Straßenbahnfahrgast nun freuen, dass zwei weitere Wagen mit zugekleisterten Fenstern unterwegs sein werden? Nach der euphorischen AZ-Berichterstattung handelt es sich um eine Glanzleistung der Werbebranche, die aber dennoch von vielen Fahrgästen als Zumutung empfunden wird. Kein Mensch wird sein Auto- oder Wohnungsfenster in Stadtwerkemanier zukleben, um seine Einkünfte zu verbessern.
Immerhin soll es noch Menschen geben, die statt auf ihr Handy zu glotzen, lieber mit allen Sinnen die Fahrt durch unser schönes Augsburg genießen wollen.
Dass es auch anders und damit fahrgastfreundlich geht, kann in München oder Karlsruhe (unser Stadtwerkechef hat auch dort gewirkt) beobachtet werden. Der Platz unter und über den Fenstern der Trams und Busse sollte für Reklamezwecke ausreichend sein.
Außerdem sind noch genügend werbefreie Fahrzeuge unterwegs, sodass Firmen, die unbedingt groß herauskommen wollen, ihren Reklamebedarf auf zwei Fahrzeuge verteilen könnten, was obendrein eine verdoppelte Präsenz bedeuten würde. Wenn Sie als AZ eine Fahrgastbefragung durchführen würden, wären Sie wahrscheinlich erstaunt, wie viele Stimmen sich gegen diesen optischen Müll aussprechen. Rainer Petrak, Augsburg
Zuletzt aktualisiert: 25. August 2019 von vcdaugsburg
So wird niemand aufs Auto verzichten
Quelle: Zeit Online, 15.8.2019
Höhere Bußgelder, grüner Pfeil für Radfahrer: Die Pläne von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sind viel zu zaghaft. Eine echte Verkehrswende muss radikaler sein.
Immerhin: Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) scheint erkannt zu haben, dass sich etwas ändern muss. Die Luft in deutschen Städten ist zu oft gesundheitsgefährdend, die Staus werden von Jahr zu Jahr länger und die Klimaziele kann Deutschland nur erreichen, wenn der CO2-Ausstoß deutlich sinkt. Weiterlesen auf Zeit Online
Erstellt am 24. Juli 2019 von vcdaugsburg
Für viele Fahrgäste ist Werbung eine Zumutung
Quelle: Augsburger Allgemeine, Leserbrief, 24.7.2019
Zu den Berichten über die FCA- und AEV-Straßenbahnen
Soll sich der gemeine Straßenbahnfahrgast nun freuen, dass zwei weitere Wagen mit zugekleisterten Fenstern unterwegs sein werden? Nach der euphorischen AZ-Berichterstattung handelt es sich um eine Glanzleistung der Werbebranche, die aber dennoch von vielen Fahrgästen als Zumutung empfunden wird. Kein Mensch wird sein Auto- oder Wohnungsfenster in Stadtwerkemanier zukleben, um seine Einkünfte zu verbessern.
Immerhin soll es noch Menschen geben, die statt auf ihr Handy zu glotzen, lieber mit allen Sinnen die Fahrt durch unser schönes Augsburg genießen wollen.
Dass es auch anders und damit fahrgastfreundlich geht, kann in München oder Karlsruhe (unser Stadtwerkechef hat auch dort gewirkt) beobachtet werden. Der Platz unter und über den Fenstern der Trams und Busse sollte für Reklamezwecke ausreichend sein.
Außerdem sind noch genügend werbefreie Fahrzeuge unterwegs, sodass Firmen, die unbedingt groß herauskommen wollen, ihren Reklamebedarf auf zwei Fahrzeuge verteilen könnten, was obendrein eine verdoppelte Präsenz bedeuten würde. Wenn Sie als AZ eine Fahrgastbefragung durchführen würden, wären Sie wahrscheinlich erstaunt, wie viele Stimmen sich gegen diesen optischen Müll aussprechen. Rainer Petrak, Augsburg
Zuletzt aktualisiert: 2. Juli 2019 von vcdaugsburg
Nur ein Bruchteil aller Strecken wird geradelt
Quelle: Süddeutsche Zeitung, Andreas Schubert, 1.7.2019
Wie kommen die Münchner im Alltag vorwärts? Laut der vergangenen Sommer vorgestellten Studie „Mobilität in Deutschland“ bevorzugen mehr Menschen denn je das Rad, dafür immer weniger das Auto. Jetzt liegt eine konkretere Auswertung der Untersuchung vor, die am Mittwoch im Planungsausschuss behandelt wird. Weiterlesen in der Süddeutschen Zeitung
Erstellt am 19. Juni 2019 von vcdaugsburg
Weg mit den Panzern
Quelle: Kontext, Wolfgang Storz, 19.6.2019
Stuttgart hat es verdient, von SUVs befreit zu werden, meint unser Autor. Denn die Schwäbinnen und Schwaben haben eine Stadt aufgebaut, in der es keine Sandverwehungen, keine metertiefen Schlaglöcher, keine wegen Barrikaden unzugänglichen Stadtteile und keine Neckar-Furte gibt.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, auch nur einen dieser wuchtigen übermotorisierten Maschinen die Stadtgrenzen passieren zu lassen. Zumal es auch für vier Kinder plus Hund plus Gepäck locker einen Kombi tut. Weiterlesen in Kontext Wochenzeitung
Veranstaltungen
Newsletter
Abonnieren Sie unseren Newsletter
Facebook
Besuchen Sie uns auf Facebook
Beiträge suchen
Bisherige Beiträge
Impressum/Datenschutz